FAQ

Mit welchem Platzbedarf ist bei der Erweiterung einer bestehenden Biogasanlage um einen Wasserstofffermenter zu rechnen?

Als Faust­for­mel kann von einem Fer­men­ta­ti­ons­vo­lu­men von 1:10 bis 1:5 zum Volu­men des Haupt­gä­rers der BGA aus­ge­gan­gen wer­den. Der genaue Platz­be­darf wird für den kon­kre­ten Anwen­dungs­fall und in Rela­ti­on zur Bestands­an­la­ge ermittelt.

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Werden Zusatzstoffe für eine optimale Wasserstoffproduktion benötigt?

Bei kom­ple­xen Sub­stra­ten (Nawa­Ros, Abfall- und Rest­stof­fe) sind für eine Was­ser­stoff­gä­rung kei­ne Zusatz­stof­fe erfor­der­lich. Bei stark abge­rei­cher­ten Rest­stof­fen aus der Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on feh­len u.U. lebens­not­wen­di­ge Nähr­stof­fe, wie z.B. Stick­­stoff- oder Phos­phat­ver­bin­dun­gen. Durch Aus­gleich die­ses Defi­zi­tes kön­nen die­se Abpro­duk­te dem Gär­pro­zess wieder […]

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Weshalb soll man Wasserstoff erzeugen, wenn man den leichter handhabbaren Brennstoff Methan haben kann?

Die bis­lang vor­lie­gen­den Daten zei­gen, dass eine bio­lo­gi­sche Was­ser­stoff­pro­duk­ti­on die Bilanz der nach­fol­gen­den Methan­bil­dung nicht nega­tiv beein­flusst, son­dern — in Abhän­gig­keit vom Sub­strat — zu einem zusätz­li­chen Auf­schluss von ansons­ten nicht genutz­ten orga­ni­schen Kom­po­nen­ten führt. Damit erhöht sich der Gesamtwirkungsgrad […]

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Worin unterscheidet sich die Wasserstofffermentation von der herkömmlichen Biogasherstellung?

Die Erzeu­gung von Was­ser­stoff durch Dun­kel­fer­men­ta­ti­on wird oft mit der anae­ro­ben Ver­gä­rung von orga­ni­schen Ver­bin­dun­gen zu Bio­gas (Methan) ver­gli­chen. Die anae­ro­be Ver­gä­rung ist durch viel­fäl­ti­ge mikro­biel­le Pro­zes­se zahl­rei­cher Mikro­or­ga­nis­men gekenn­zeich­net, wobei die mikro­biel­len Umwand­lun­gen (Hydro­ly­se, Aci­do­ge­ne­se, Ace­to­ge­ne­se und Metha­no­ge­nese) nebeneinander […]

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Gibt es einen Einfluss auf die nachgeschaltete Biogasbildung?

Nach der­zei­ti­gem For­schungs­stand wird die Metha­no­ge­nese (Bio­gas­bil­dung) durch eine vor­he­ri­ge Was­ser­stoff­gä­rung der Sub­stra­te nicht nega­tiv beein­flusst. Die­ser Umstand wird durch den säu­re­be­ding­ten Auf­schluss von vor­her nicht ver­füg­ba­ren Sub­strat­be­stand­tei­len begrün­det. Der pro­du­zier­te Was­ser­stoff steht damit zusätz­lich zur kon­ven­tio­nel­len, ein­stu­fig pro­du­zier­ten Biogasmenge […]

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Welche Substrate kommen Wasserstoffproduktion infrage?

Als Sub­stra­te kön­nen eta­blier­te nach­wach­sen­de Roh­stof­fe, wie Mais­sila­ge oder Ganz­pflan­zen ein­ge­setzt wer­den, die auch für die Bio­gas­pro­duk­ti­on genutzt wer­den. Dane­ben sind ins­be­son­de­re auch Rest­stof­fe aus der Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on (z.B. Kaf­­fee- oder Kakao­res­te, Tres­ter, Müh­len­stäu­be, Zucker- oder Mol­ke­res­te) und kom­mu­na­le Abfall­stof­fe (z.B. […]

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